Fotografie

Hermine Oberück

Geboren 1951 in Duisburg, wandte Hermine Oberück sich nach einem Studium der Sozialwissenschaften mit anschließender Tätigkeit als Studienrätin der Fotografie zu. Von 1978-1981 studierte sie Fotodesign an der Fachhochschule für Gestaltung in Bielefeld. Seitdem ist Hermine Oberück als freiberufliche Fotojournalistin und Fotografin tätig.

Sie fotografierte u.a. im Auftrag von DER SPIEGEL und DIE ZEIT, für überregionale Tageszeitungen, den Evangelischen Pressedienst, die Bertelsmann Stiftung sowie regionale Medien wie das Bielefelder Stadtblatt. Fotoreisen führten sie unter anderem nach Nicaragua, Kuba, Israel, Belarus, Rumänien und Albanien. Vorwiegend befasst sie sich in ihren Projekten mit Themen, die den Alltag der Menschen beleuchten. Insbesondere die Lebenssituationen gesellschaftlicher Gruppen, die nicht im Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit stehen, nimmt sie in den Blick.

In den 2000er Jahren konzentrierte sie sich auf Langzeitstudien u.a. zum Thema „Leben nach Tschernobyl“ und den Themenbereichen „Brustkrebs“, „Migration“ und „Frauen in der Altenpflege“.

„Als Fotografin wollte und will Themen in den Mittelpunkt stellen, die meiner Ansicht nach nicht hinreichend wahrgenommen werden. Deshalb habe ich immer wieder gesellschaftliche Gruppen aufgesucht, die nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen und habe sie in ihren konkreten Lebenssituationen fotografiert. In diese Kategorie dieser Arbeiten gehört auch die Migrationsausstellung mit der Besonderheit, dass sie sich in der Kooperation mit Gertraud Strohm-Katzer seit Jahren entwickelt und wächst.  Dass diese Ausstellung mit komplettem Bestand 2014 im historischen Museum der Stadt gezeigt wird, in der ich seit dreißig Jahren lebe und arbeite, freut mich besonders.“

 

Interview Hermine OberŸück

Vita Hermine Oberück

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