4. März 2014

Wandern
Reflektieren
Wirken

Die Ausstellung war von Anfang an als ständig wachsende Wanderausstellung konzipiert.

Das Thema „Migration und Integration“ hat so viele Facetten wie es Menschen gibt, die ihre alte Heimat für eine neue Heimat aufgeben (müssen). Diesen Facettenreichtum will die Ausstellung reflektieren und sichtbar machen. Deshalb kommen immer neue Porträts hinzu, in deren Konzeption stets aktuelle Fragestellungen und Impulse mit einfließen. Weil die Ausstellung außerdem in die spezifische Situation vor Ort hinein wirksam sein will, reagiert sie auch auf diese Situation: Für neue Porträts werden in enger Kooperation mit lokalen Akteuren und Akteurinnen Migranten und Migrantinnen ausgewählt, die für den jeweiligen Ausstellungsort repräsentativ sind, weil sie zahlenmäßig prägend oder durch bestimmte Aktivitäten von besonderer Bedeutung für die Region sind.

So wächst die Portraitsammlung seit 2006 mit jedem Ausstellungsort an.
Zugleich bietet das Projekt den Besuchern ganz konkrete lokale Bezugspunkte an – getreu der Maxime:

Integration findet nicht in der Tagesschau statt, sondern vor der eigenen Haustür!

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